Eine Studie in der Fachzeitschrift Bioengineering kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass mehr als jeder dritte Schuh schlecht konstruiert ist. Insgesamt wurden 112 Modelle getestet. Dabei ging es um die Dämpfung, speziell im Bereich der Ferse. Wenn da die Energie, die beim Auftreten entsteht, gut aufgenommen wird, schont das Muskeln und Gelenke.
Im Experiment zeigte sich, dass 38 Prozent der Schuhsohlen an der Fersen nicht optimal dämpfen. Dafür hatten die Forschenden eine neue Testmethode entwickelt, die nicht auf starren Werten basiert - so wie die bisherigen Methoden der Schuhhersteller. Sie sagen, dass ihre Berechnungen helfen könnten, die Tests der Hersteller zu verbessern - und damit das Design von Laufschuhen. Theoretisch könnten Schuhsohlen durch die neue Merthode sogar individuell angepasst und dann per 3D-Druck produziert werden.
