Wie könnte man das Wissen der Menschheit am besten bewahren? - Offenbar sind Glasscheiben eine vielversprechende Lösung.

Die Forschungsabteilung von Microsoft arbeitet an einer Methode, bei der dünne Platten aus stabilem Glas mit Lasern beschrieben werden. Erste Ergebnisse dazu sind im Fachmagazin Natureerschienen:

Auf einem Glasstück, das zwölf Quadratzentimeter groß und zwei Millimeter dünn ist, lassen sich demnach fast fünf Terabyte an Daten unterbringen - in Form von kleinen Punkten. Das entspricht etwa zwei Millionen gedruckten Büchern. Ausgelesen werden die Daten dann mit Hilfe eines Mikroskops.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Lebensdauer, anders als zum Beispiel bei Magnetbändern oder herkömmlichen Festplatten. Das Forschungsteam schätzt nach Experimenten, dass die Daten auf dem Speicherglas selbst bei sehr hohen Temperaturen 10.000 Jahre lang ablesbar sein werden. Ein Nachteil der Technologie ist, dass sie teuer ist und viel Energie benötigt.