Wir stecken im Dauerkrisen-Modus und Menschen ab 40 Jahren macht das zu schaffen.
Eine Studie auf Basis des Deutschen Alterssurveys hat untersucht, wie gesellschaftliche Krisen das Wohlbefinden der Menschen Ü40 in Deutschland beeinflussen. Einzelne Krisen können Ü40er noch ganz gut wegstecken. Spätestens seit 2024 herrscht aber eine Poly-Krise, die auch den Alltag belastet.
Zu dieser Mehrfach-Krise gehören laut Studie unter anderem der russische Angriffskrieg in der Ukraine, die Energieunsicherheit, die steigenden Lebenshaltungskosten und die politische Polarisierung.
Seit 2024 steigen demnach bei Menschen über 40 depressive Symptome und die Einsamkeit. Die Lebenszufriedenheit ist gesunken. In den Jahren vor all diesen Krisen und der Corona-Pandemie waren diese Werte immer weitgehend stabil geblieben.
