Das hat sich das Team hinter einer Überblicks-Studie im Fachjournal Sleep Health gefragt. Ein Ergebnis: Mit einer anderen Person neben uns schlafen wir unruhiger. Denn wenn die eine Person an der Decke zieht, sich freistrampelt oder sich umdreht, bewegt sich auch die andere Person im Bett. Die meisten wachen auch öfter auf, als wenn sie alleine schlafen. Die Forschenden sagen: Wenn beide einen gesunden Schlaf haben, wirkt sich das in der Regel nicht negativ auf die Schlafqualität aus.
Anders sieht es aus, wenn eine der Personen im Bett schnarcht oder unter Schlaflosigkeit leidet. Laut den Fachleuten ist das für viele Paare der Grund für getrennte Schlafzimmer. Das fühlt sich oft wie ein Scheitern der Beziehung an. Deshalb empfiehlt das Team, lieber was gegen das Schnarchen oder die Schlaflosigkeit zu tun.
Übrigens schlafen in Deutschland, den USA und Großbritannien 80 bis 90 Prozent der Paare in einem Bett - in Japan schlafen dagegen in 60 Prozent der Familien die Männer allein und die Frauen bei den Kindern.
