Sind KI-Gesichter noch von echten zu unterscheiden?

Schwierig - weil Deepfake-Technologien immer besser werden. Aber: Training kann helfen. Zu diesem Schluss kommen Forschende aus Australien und Kanada.

Sie schreiben im Fachblatt PNAS: Es geht nicht in erster Linie darum, nach offensichtlichen Fehlern zu suchen - wie ein abgeknicktes Ohr. Was wirklich etwas bringt, ist sich klar zu machen, dass KI-Gesichterinsgesamt anders wirken als echte - oft hübscher und harmonischer. Die Forschenden haben die Studienteilnehmenden deshalb trainiert, auf sechs Merkmale zu achten: wie unverwechselbar ist ein Gesicht, wie attraktiv, wie einprägsam, wie symmetrisch - sowie Proportionen und Ausdrucksstärke.

Schon nach einem kurzen Training konnten viele Teilnehmende KI-Gesichter schneller identifizieren. Einige Leute hatten - so die Forschenden - am Ende sogar eine Trefferquote von fast 100 Prozent.