Das geht aus einer Umfrage unter mehr als 5.000 Personen hervor, dem Deutschland-Barometer Depression. Bei den tatsächlich Erkrankten sind es sogar 78 Prozent, die schon mal online zum Thema recherchiert haben. Digitale Angebote wie Suchmaschinen, Social Media und KI-Programme spielen demnach für viele eine wichtige Rolle bei der Suche nach Orientierung. Jeder sechste Betroffene wurde durch Social Media motiviert, Hilfe zu suchen.
Hinter der Umfrage steht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Sie betont, dass Online-Inhalte professionelle Unterstützung nicht ersetzen können, etwa durch eine Ärztin oder einen Arzt. Als seriöse Quellen gelten zum Beispiel Universitäten, Kliniken, Krankenkassen oder öffentliche Gesundheitsorganisationen. Vorsichtig sollte man bei Angeboten sein, die schnelle Heilung versprechen oder Produkte verkaufen.
