Die Deutsche Presse-Agentur hat mit Forschenden über Zwischenergebnisse gesprochen: Im Harz zum Beispiel haben Kamerafallen mehr als 30 größere Tiere entdeckt, die sich von toten Rehen, Hirschen oder Wildschweinen ernährt haben. Darunter Luchse, Wölfe, Raben, und Füchse. Selbst Rothirsche haben im Fell ihrer toten Artgenossen nach Mineralsalzen gesucht. Die Forschenden haben außerdem bestimmte Käferarten erstmalig entdeckt und seltene Tiere wie einen Seeadler gesichtet.
Die Kadaver dienen also als wichtige Nahrungsquelle in diesen Ökosystemen. Laut den Forschenden sorgen große Raubtiere wie Wolf und Luchs zusätzlich für Artenvielfalt, weil die Überreste ihrer Beute zur Lebensgrundlage für andere wird - von Bakterien über Käfer bis zu Vögeln und anderen Raubtieren.
