Mittlerweile gibt es aber auch Erkenntnisse, dass das negative Folgen haben kann. Das bestätigt auch eine kleine Studie aus Spanien. Die Forschenden haben 30 Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen befragt. Die meisten waren sehr kritisch und fanden, dass das digitale Lernen wichtige Fähigkeiten behindert.
Zum Beispiel werde das Lesen oberflächlicher und unzusammenhängender. Schülerinnen und Schüler verstehen demnach nicht mehr so gut, worum es geht. Die digitalen Medien fördern schnelleres Arbeiten und Multitasking. Das wirke sich negative auf die Konzentration aus. Dank Sprach-KIs setzten sich Schülerinnen und Schüler weniger selbst mit Texten auseinander - darunter litten Fähigkeiten wie Schreiben, Zusammenfassen und Argumentieren.
Die Forschenden sagen, dass digitales Lernen noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden sollte - um zu wissen, was genau dadurch verloren gehen könnte.
