Es gibt Vögel, die sind klein wie Insekten, aber auch Krabben, so breit wie ein Sofa.

Die Tierwelt ist in Sachen Körpergröße ziemlich vielfältig. Bei den Giganten der Urzeit, den Dinosauriern, gab es aber wohl eine überraschende Grenze: nach unten. Sie waren laut einer Studie im Fachmagazin Evolution nie so richtig klein. Selbst die gefiederten Microraptoren brachten ausgewachsen immerhin 400 Gramm auf die Waage - etwa 200 Mal so viel wie der winzige Hummelkolibri oder die Etruskerspitzmaus.

Für die Forschenden ist das ein Rätsel. Sie haben ein mathematisches Modell entwickelt, das beschreibt, bei welcher Körpergröße sich Tiere am effizientesten fortpflanzen können. Für die heutigen Vögel, Säugetiere und auch Schildkröten passt es ziemlich gut - für Dinos überhaupt nicht. Die Vermutung ist, dass schon den Sauriern kleine Säugetiere Konkurrenz um Ressourcen machten. Die Säugetiere damals verhinderten wohl irgendwie, dass Saurier ihre ökologische Nische besetzen konnten.