Parton war aber nicht nur Sänger und Songwriterin - sie hat sich auch ihr Leben lang für Wissenschaft und Bildung eingesetzt. Grundstein war ihre Stiftung, die "Dollywood Foundation". Diese zahlte zum Beispiel Ende der 1980er Jahre jedem Siebt- und Achtklässler aus Partons Heimatbezirk 500 US-Dollar wenn er die Highschool beendete. Dadurch sank die Schulabbrecherquote deutlich, nach Angaben der Stiftung von 35 auf nur noch 6 Prozent.
Mitte der 90er Jahre gründete Parton die "Imagination Library", inspiriert davon, dass ihr eigener Vater nicht lesen und schreiben konnte. Dort angemeldete Kinder bekommen von der Geburt bis zum fünften Lebensjahr jeden Monat kostenfrei ein Buch zugeschickt. Im vergangenen Jahr knackte der Bücherservice die 300 Millionen Marke - der positive Effekt, den das Programm auf Kinder hat, ist durch verschiedene Studien belegt.
Dolly Parton gab auch immer wieder große Summen an Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen. So spendete sie während der Corona-Pandemie eine große Summe, die für die Entwicklung eines Impfstoffes eingesetzt wurde.
Hier eine ZDF-Dokumentation "The True Story of Dolly Parton”. Und hier die Dokumentation "Dolly Parton Story: From Rags to Rhinestones" (2020, englisch) auf Youtube.
