Stundenlanges Scrollen durch TikTok und Co. kann Folgen haben, etwa für die psychische Gesundheit. Das wissen die meisten eigentlich schon. Trotzdem fällt es schwer, das Handy wegzulegen.
Warum das so ist, hat ein Forschungsteam im Fachmagazin Comprehensive Psychiatry untersucht.
Mehr als 800 Personen beantworteten unter anderem Fragen zu ihrem Medienkonsum. Und sie sollten verschiedene Test machen, zum Beispiel einen zur Impulskontrolle, wo man auf bestimmte Reize reagieren, andere aber ignorieren sollte.
Drei Mechanismen
Heraus kam: Es gibt vor allem drei Mechanismen, die uns zum ewigen Scrollen verleiten.
- Man will sich besser fühlen, indem man sich vom Alltagsstress ablenken will.
- Gewohnheit, zum Beispiel wenn man automatisch Instagram öffnet, obwohl man eigentlich was ganz anderes nachschauen wollte.
- Fehlende Selbstkontrolle, also wenn man einfach nicht aufhören kann.
Die Forschenden sagen: Wenn man die Mechanismen hinter problematischen Verhalten kennt, dann können Präventions- und Therapiemaßnahmen gezielter ansetzen.
