Doch die große Dürre in Europa macht auch vorm Vereinigten Königreich nicht Halt. In England sind fast drei Viertel der Fläche mittlerweile von einer Dürre betroffen. Die britische Regierung sagt: "Nirgendwo" im Königreich herrsche noch der Normalzustand. Wegen der Dürre haben die Behörden bereits zahlreiche Beschränkungen für die Landwirtschaft und für Bürgerinnen und Bürger erlassen.)
Dem britischen Wetterdienst zufolge fiel im Juli in England und Wales so wenig Regen wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Gleichzeitig war es extrem sonnig und warm. Das verstärkt die Dürre, denn bei Hitze verdunstet mehr Wasser aus Böden und aus Vegetation.
Solche Bedingungen werden durch menschgemachten Klimawandel inzwischen in Europa um ein Vielfaches wahrscheinlicher. Genau analysiert haben das gerade erst Fachleute der World Weather Attribution Forschungsinitiative.
Eine Besserung ist aktuell weder für Großbritannien noch für Deutschland in Sicht. Die nächste Hitzewelle steht bevor.
