Pommes gehören in Belgien einfach dazu.

Allerdings sind dort dieses Jahr viele Kartoffeln deutlich kleiner als gewohnt. Der Grund ist das Wetter. Erst zu nass, dann viel zu trocken, so konnte das Nationalheiligtum nicht richtig wachsen.

Für viele Bäuerinnen und Bauern ist das ein großes Problem, denn bestehende Lieferverträge müssen trotzdem erfüllt werden. Verträge zwischen Landwirtschaft und Industrie werden lange vor der Ernte festgezurrt.

Auch die Lagerbestände aus dem Vorjahr werden wohl nicht ausreichen. Deshalb müssen auch Kartoffelsorten verkauft werden, die sich weniger gut für die klassische Pommes-Produktion eignen.

Belgien gilt als weltweit größtes Exportland von Tiefkühl-Pommes. Fachleute rechnen damit, dass die Pommes-Preise steigen.