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Stress mit den Eltern, der erste Liebeskummer, Ärger in der Schule - wer kennt solche Probleme aus der Pubertät nicht? All das lässt sich besser aushalten mit einem besten Freund an der Seite. Und es lohnt sich, solche Jugendfreundschaften zu pflegen.

Amerikanische Forscher haben in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass man dann als Erwachsener emotional stabiler ist. Wer Freunde hat, mit denen er schon durch "Dick und Dünn" gegangen ist, besitzt laut der Studie ein positiveres Selbstgefühl und kann leichter akzeptieren wie er ist. Freundschaften die im Jugendalter geknüpft werden, hätten so Einfluss auf den Rest unseres Lebens:

Tobias Jobke, Deutschlandfunk Nova
"Die Forscher sagen, als Teenager enge Freundschaften zu schließen, ist eine der wichtigsten sozialen Erfahrungen."

Die Wissenschaftler haben für ihre Untersuchung fast 200 Menschen zu ihren Freundschaften und ihrem Selbstwertgefühl befragt - erstmals als 15-Jährige und dann 10 Jahre später noch einmal als sie 25 waren. Wer kürzere, oberflächliche Freundschaften hatte, war öfter geplagt von Selbstzweifeln und der Angst abgelehnt zu werden.

Auch mit Hinblick auf zahlreiche Freunde in sozialen Netzwerken gilt laut den Forschern bei Freundschaften: Qualität vor Quantität. Langjährige Freunde können nicht ersetzt werden, egal wie lang die Liste der Facebook-Kontakte ist.