E-Zigaretten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Aber auch sie könnten das Krebsrisiko erhöhen. Darauf weist jetzt auch eine Überblicksstudie im Fachmagazin Carcinogenesis hin. Das Team hat Studienergebnisse der letzten rund zehn Jahre analysiert.

In den Studien haben die Forschenden immer wieder Faktoren entdeckt, die allgemein mit einem höheren Krebsrisiko in Zusammenhang gebracht werden - zum Beispiel mehr DNA-Schäden. Außerdem erhöhte Schwermetallbelastungen, die ebenfalls als krebserregend gelten. Nach Ansicht der Forschenden gehören E-Zigaretten in die Kategorie "wahrscheinlich krebserregend". Einen Nachweis für einen direkten Zusammenhang zwischen E-Zigaretten und Krebs gibt es aber nicht.

Fachleute, die nicht an der Studie beteiligt waren, sagen, dass E-Zigaretten für sichere Beweise noch nicht lange genug auf dem Markt sind. Eine Bewertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Uno gibt es noch nicht.