Viele Echsen, wie zum Beispiel Geckos oder Chamäleons, haben auf ihrer Haut winzige Härchen.

Was genau dahinter steckt, haben Forschende der Universität Kiel untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Strukturen den Echsen möglicherweise dabei helfen, Wasser zu sparen.

Auffällig ist, dass die Härchen besonders oft bei Geckos und Chamäleons vorkommen, die in trockenen Lebensräumen leben. Um zu klären, ob sich dadurch die Verdunstung verringert, haben die Forschenden ein vereinfachtes Computermodell der Geckohaut entwickelt. Sie simulierten dann, wie sich die Luft über die Haut bewegt und welchen Einfluss die Härchen darauf haben. Es zeigte sich, dass die Härchen in ihren Zwischenräumen Luft festhalten. Dadurch könnten sie die Haut abschirmen und die Verdunstung von Wasser verringern.

Ob das auch in der Realität bei lebenden Geckos so ist und nicht nur im Modell, wollen die Forschenden bald durch weitere Experimente klären.