Elektroautos gab es schon vor über einhundert Jahren. Auch der berühmte Erfinder Thomas Edison hat daran getüftelt. Als Antrieb entwickelte er eine Nickel-Eisen-Batterie. Die war aber recht teuer und sie hatte auch keine so große Reichweite.

Ein Team unter Leitung der Uni Teheran hat Edisons Batterie nun optimiert, und zwar mit Nanotechnologie. Es hat die Elektroden so verändert, dass Nickel und Eisen als Nanocluster auf einem dünnen Kohlenstoffgerüst verteilt sind. Das macht die Batterie sehr effizient, sagen die Forschenden. Erste Tests zeigen, dass sie ähnlich langlebig ist wie ihr historisches Vorbild und mehr als 12.000 Ladezyklen übersteht. Außerdem benötigt sie nur wenige Sekunden zum Laden und hat eine hohe Stromspeicherkapazität.

Die Forschenden sehen ihre optimierten Batterien allerdings nicht im E-Auto - besser geeignet seien sie für stationäre Stromspeicher, zum Beispiel für überschüssigen Strom aus Windanlagen.