Die Raupen schaden Eichen, und ihre Brennhaare können bei Menschen teils schwere allergische Reaktionen hervorrufen. In Sachsen-Anhalt taucht jetzt aber immer öfter ein Gegenspieler des Eichenprozessionsspinners auf: Ein Käfer namens Großer Puppenräuber. Das grün schillernde Insekt galt in dem Bundesland seit den 60er Jahren als ausgestorben, jetzt haben Biologie-Forschende aber wieder einige Exemplare gesichtet. Fachleute vermuten, dass der Käfer deshalb zurück ist, weil es so viele Eichenprozessionsspinner gibt - die sind wohl sein Lieblingsfutter.
Ein Team von der Hochschule Anhalt meint, wenn man es schafft, eine stabile Puppenräuber-Population aufzubauen, könnte das ein wichtiger Teil für eine umweltfreundliche und nachhaltige Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner sein.
