In welche Länder die klugen Köpfe gehen, hat ein Forschungsteam aus Österreich untersucht. Es hat Daten von knapp 200 Ländern aus den Jahren 1990 bis 2020 zusammengetragen - unter anderem zur Bildung von Migrantinnen und Migranten.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählt: Europa profitiert besonders von qualifizierten Zuwandernden. Hier ist der Anteil der Ankommenden mit höherer Bildung am größten. Auch weltweit ist der Anteil der Migranten mit Hochschulbildung gestiegen. Allerdings gibt es Länder, die einen größeren Anteil an Zuwanderern mit niedrigem Bildungsniveau haben. Dazu gehören etwa Bangladesch oder Nigeria.
Die Forschenden hoffen, dass ihre Daten helfen, Bevölkerungsprognosen zu verbessern und den zukünftigen Bedarf auf dem Arbeitsmarkt genauer einschätzen zu können.
