Sie nutzten einfach Mammutknochen, um einen Unterschlupf zu bauen. Solche Konstruktionen gibt es an einer archäologischen Fundstelle in der heutigen Ukraine (Mezhyrich).
Drei Archäologen aus Leiden in Holland, aus Köln und aus der Ukraine haben die Bauten aus Knochen genauer untersucht und ihr Alter neu bestimmt. Dabei zeigte sich, dass die Knochenhöhle rund 18.000 Jahre alt ist und womöglich auch über mehrere Generationen hinweg als Wohnhaus diente. Und zwar zu einer Zeit, als es in Osteuropa besonders kalt war. Vielleicht haben es die Menschen damals geschafft, mit diesen Knochenhütten zu überleben. Denn dauerhafte Siedlungen gab es zu der Zeit noch nicht. Die Menschen lebten als Jäger und Sammler.
Die Studie ist auf einer Forschungs-Plattform der EU-Kommission veröffentlicht.
