Ein Forschungsteam von der Uni Singapur hat jetzt eine Methode entwickelt, mit der man mit sehr viel weniger Wasser Strom erzeugen könnte - nämlich mit Regentropfen. In ihrem Experiment haben die Forschenden Wassertropfen von oben auf ein zwei senkrechtes dünnes Kunsstoffohr fallen lassen. Weil die Tropfen dicker waren als das Rohr, wurden sie darin zu Propfen und flossen mit Kontakt zur Rohrwand nach unten - immer getrennt durch eine Schicht Luft. Durch diese besondere Art der Strömung und Reibung an der Rohrwand entstand an der Oberfläche der Wasserpropfen elektrische Spannung, ähnlich wie beim Luftballon, den man an den Haaren reibt - und diese Elektrizität konnten die Forschenden quasi ernten. Mit vier solcher Röhren konnten sie zwölf LED-Lämpchen mit Strom versorgen.
Das Team sagt, dass ihre Regen-Kraftwerke zum Beispiel auf Hausdächern eingesetzt werden könnten. Bevor so etwas auf den Markt kommt, muss aber unter anderem erst noch berechnet werden, ab welcher Regenmenge sich das lohnt.
