Denn da lagern wir alte Geräte, wie Handys oder die Konsole, mit der keiner mehr spielt. In der EU schlummern so ungenutzte Rohstoffwerte von mehr als 65 Milliarden Euro. Und jedes Jahr kommen neue Geräte dazu, mit noch mehr Kupfer, Aluminium, Lithium oder seltenen Erden.
Das hat die Boston Consulting Group zusammen mit Cradle to Cradle Electronics - einer Initiative für mehr Kreislaufwirtschaft - ausgerechnet. Anlass ist die Technikmesse IFA in Berlin.
In der Studie (PDF) wird betont, dass Rohstoffe auch dann besser verwertet werden könnten, wenn sich schon beim Produktdesign etwas ändert. Die Geräte müssten mit Modulen geplant werden und leichter auseinanderzubauen sein. Ein Vorteil wäre dann auch noch, dass man sie leichter reparieren könnte.
In Europa werden zwar jährlich mehr als 13 Millionen Tonnen Elektroschrott gesammelt. Doch das ist nicht mal die Hälfte von dem, was möglich wäre.
