Die Elfenbeinküste hat mehrere afrikanische Länder zusammengebracht, die gemeinsam illegalen Bergbau stärker bekämpfen wollen.
Diese "afrikanische Koalition" soll grenzübergreifend aktiv sein und auch Geld einsammeln, um zerstörte Ökosysteme wieder zu reparieren. Beim illegalen Bergbau kommen oft giftige Chemikalien zum Einsatz, die schädlich sind für Mensch und Natur. Außerdem gehen Ländern wichtige Einnahmen verloren, und Extremistengruppen finanzieren damit ihre Aktivitäten, etwa in der Sahelzone.
Die Behörden der Elfenbeinküste sehen vor allem im illegalen Goldabbau ein Problem. Sie hat in den letzten fünf Jahren mehr als 8.500 illegale Goldwaschstellen zerstören und 4.500 Verdächtige festnehmen lassen. Auch das Nachbarland Ghana, größter Goldproduzent des Kontinents, sieht illegale Minen als Problem.
