Denn zuletzt ist der Preis auf dem Weltmarkt wieder stark gefallen. Die BBC berichtet, dass die Exporte zurückgegangen sind. Jetzt drohen die Kakaoproduzenten in dem westafrikanischen Land mit einem Streik.
Es geht um Kakaobohnen, die seit Monaten in Lagern liegen. Die wollte der Staat eigentlich kaufen - zum Preis von umgerechnet 4,30 Euro pro Kilo. Vor drei Wochen wurde den Bäuerinnen und Bauern dann aber gesagt, dass die Abnehmerpreise deutlich gesenkt werden - auf etwa 1,80 Euro pro Kilo. In der Zwischenzeit haben sich aber zehntausende Tonnen Kakao angesammelt. Sollten die nicht bis Ende des Monats abgeholt werden, wollen die Produzenten in einen Generalstreik gehen. Laut einem Sprecher würde das den Kakao-Verkauf in der Elfenbeinküste lahmlegen.
Rund fünf Millionen Menschen arbeiten auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste. Der Sektor macht fast 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Fachleute sind skeptisch, was die Zukunft der Branche betrifft: Der Klimawandel und daraus folgende Dürren setzen den Kakaopflanzen immer mehr zu.
