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Schlechte Laune macht keinen Spaß - negative Gefühle krampfhaft unterdrücken bringt aber auch nichts.

Wie Psychologen aus Kanada und den USA im Journal of Personality and Social Psychology schreiben, ist es auf längere Sicht besser, Emotionen einfach zu akzeptieren, statt sie zu sehr zu hinterfragen. Für ihre Studie haben die Forscher Freiwillige befragt, wie diese mit negativen Gefühlen umgehen und wie es ihnen psychisch geht. Dabei kam heraus, dass diejenigen, die sich selbst unter Druck setzen, wenn sie schlechte Laune haben, eher zu Problemen wie Depressionen oder Ängsten neigten. In einem zweiten Experiment fühlte sich diese Gruppe auch gestresster, nachdem sie ein simuliertes Vorstellungsgespräch durchlaufen hatte.

Die Forscher schließen daraus, dass es für die psychische Gesundheit am besten ist, die eigenen Gefühle einfach hinzunehmen - auch die negativen. Warum das so ist, wissen die Psychologen noch nicht. Möglicherweise dauern Emotionen wie Trauer, Enttäuschung und Ärger einfach länger an, wenn man zu viel darüber nachdenkt.