Um die weltweiten Energienetze nachhaltiger zu gestalten, schlagen Forschende jetzt eine Jahrtausende alte Methode vor: Schamottsteine.

Schon in der Bronzezeit wurden Schamottsteine genutzt, um Energie in Form von Wärme zu speichern. Vier Ingenieure der Uni Stanford schreiben, dass Schamottsteine auch heute noch sinnvoll sind - vor allem mit Blick auf erneuerbare Energien. Bei Strom aus Wind, Sonne und Co ist nämlich vor allem die Speicherung ein Problem: Es bräuchte in Zukunft viel mehr Akkus - die sind laut den Forschenden bei gleicher Leistung aber zehn Mal so teuer wie die Steine.

Zum Einsatz kämen Schamottsteine vor allem in der Industrie. In Hitzecontainern speichern sie Wärme, durchgeleitete Luft wird selbst wärmer und kann so Energie weitergeben.