In Las Vegas hat zum ersten Mal ein Sportwettbewerb stattgefunden, an dem es viel Kritik gibt.

Bei den Enhanced Games war Doping ausdrücklich erlaubt. Wettkämpfe gab es zum Beispiel im Schwimmen, Gewichtheben und der Leichtathletik. Mehr als 40 Sportlerinnen und Sportler haben mitgemacht, auch aus Deutschland. Viele konnten ihre persönlichen Bestmarken zwar verbessern - bestehende Weltrekorde wurden aber in nur einem Fall übertroffen. Und der wird von den internationalen Verbänden sowieso nicht anerkannt.

Für einige Sportler hat sich die Teilnahme an den Enhanced Games zumindest finanziell gelohnt: Für einen Sieg gab es 250.000 US-Dollar. Ein Schwimmer aus Griechenland bekam mehr als eine Million Dollar, weil er in seiner Disziplin schneller war als der offizielle Weltrekord.

Kritik an dem Sportwettbewerb kommt unter anderem von der Welt-Anti-Doping-Agentur. Sie warnt vor gesundheitlichen Folgen von Doping. Die Veranstalter sagen, dass im Profisport eh viel gedopt werde - bei den Enhanced Games passiere das wenigstens unter ärztlicher Kontrolle.

Hier gibt es Hintergründe zu den Enhanced Games.