Das ist die US-Behörde, die weltweit Entwicklungshilfe geleistet hat. Welche Folgen das in den betroffenden Ländern hat, dazu gibt es zwei neue Studien. Ein Forschungsteam aus der Schweiz berichtet im Fachmagazin Science, dass in afrikanischen Ländern die Gewalt deutlich gestiegen ist. Das Team hat Daten aus rund 900 Regionen auf dem Kontinent analysiert. Wo es vorher mehr finanzielle Unterstützung für Projekte vor Ort gab, entstanden nach dem Ende der Hilfen mehr Konflikte.
Ein anderer Forscher ordnet die Studie ein. Ihm zufolge wirkt sich es nicht in jedem Fall negativ aus, wenn Hilfen an einem Ort auslaufen. Im Jahr 2025 endete die US-Hilfe aber sehr abrupt.
Eine weitere Analyse kommt von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Ihr zufolge hat das Ende der Hilfen autokratischen Machthabern in die Hände gespielt, zum Beispiel weil Mittel fehlen für Schulen in Flüchtlingscamps, für Vergewaltigungsopfer und für die Ausbildung von Journalisten, die unabhängig berichten.
