Die Erdbeben in Venezuela letzte Woche haben auch Menschen erwischt, die gerade erst aus den USA abgeschoben worden waren.

Das Hotel, in dem sie untergebracht waren, ist eingestürzt. Mehr als 100 Menschen werden noch vermisst, wie CNN und andere Medien berichten. Eine Überlebende berichtet, dass sie sich zusammen mit etwa 20 anderen aus den Trümmern retten konnte. Das Hotel befand sich in La Guaira, einer der am stärksten betroffnenen Gebiete.

Dort kann zumindest internationale Hilfe anlaufen: Die USA sagen, dass der Hafen in La Guaira wieder in Betrieb genommen werden kann. Das US-Militär hatte den Hafen repariert. Bald sollen dafüber Nahrungsmittel und Wasser das Erdbebengebiet erreichen.

Venezuelas Regierung gibt die Zahl der Toten inzwischen mit mehr als 1700 an. Mehr als 5000 Menschen wurden verletzt - und über 50.000 werden laut Uno noch vermisst.