Denn um Baumaterial wie Beton und Stahl herzustellen, ist sehr viel Energie nötig. Eine Studie im Fachjournal Nature Cities kommt zu dem Schluss, dass Bauen noch viel mehr Treibhause verursacht als bisher angenommen. 1000 kleine und große Städte wurden untersucht: Wie viel Treibhausgase dürften dort theoretisch maximal ausgestoßen werden, damit die Erde sich nicht noch stärker erhitzt? Und wie viele Treibhausgase kommen durchs Bauen zusammen? Ergebnis: Der Bau der Häuser verbraucht eigentlich komplett das CO2-Kontingent der Städte. Damit sich das ändert, schreiben die Forschenden, hilft es nicht, einfach weniger zu bauen. Sondern das Baumaterial muss sich ändern. Beton und Stahl sind out, stattdessen sollte mehr mit Holz gebaut werden. Und es sollten eher Mehrfamilienhäuser gebaut werden statt Einfamilienhäuser.
Neue Häuser zu bauen verursacht ziemlich viele Treibhaus-Gase.
