Denn solche Bohrkerne zeigen im Gestein und Boden Schicht für Schicht, wie sich die Erde verändert hat. Dabei sah das Team, dass das Klima lange Zeit warm und ziemlich stabil war. Vor etwa 2,7 Millionen Jahren gab es dann aber einen Wendepunkt. Ab da wurde es kälter und chaotischer.
Das Team unter Leitung der Uni Cambridge schreibt im Fachmagazin Science, dass dieser Wendepunkt auch zusammenfällt mit der Entstehung der Gattung Homo - also mit den Vorfahren der Menschen. Vielleicht haben die Klimaschwankungen bei der frühen Evolution des Menschen also eine Rolle gespielt.
In der Erdgeschichte gab es immer wieder Eiszeiten und es breiteten sich riesige Eisschilde auf der Nordhalbkugel aus. Zwischendurch folgten Warmzeiten. Die Abstände waren kurz: Nach tausend Jahren konnte das Klima schon wieder wechseln.
