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Aus einem Strohhalm trinken und sich dabei die Ohren zu halten - das soll angeblich bei Schluckauf helfen.

Ein Forschungsteam der University of Texas in San Antonio hat die Strohhalmtechnik perfektioniert - ganz ohne Ohren zuhalten. Das Team hat einen Plastikstrohhalm entwickelt, der ein Ventil am Boden hat. Das Ventil soll das Trinken erschweren. Dadurch sollen zusammen mit dem Schlucken genau die Nerven aktiviert werden, die das Hicksen überhaupt erst verursacht haben. Wenn sie anderweitig beschäftigt sind, können sie laut dem Forschungsteam nicht mehr dafür sorgen, dass sich das Zwerchfell beim Schluckauf krampfartig zusammenzieht. Laut einer Begleitstudie hat das in neun von zehn Fällen geklappt.

Lohnen sich die 14 Dollar?

Das Forschungsteam hat aus dem Strohhalm ein Kickstarter-Projekt gemacht und verkauft ihn jetzt für 14 Dollar das Stück. Ein unbeteiligter Neurowissenschaftler hat dem Guardian allerdings gesagt, dass man sich das Geld sparen kann. Die Methode mit Strohhalm und Ohren zuhalten funktioniert nach seinen Worten genauso gut. Dabei geht es nicht darum, dass man nichts hört, sondern dass man die Arme ausbreitet und dadurch den Brustkorb weitet - und dabei schluckt.