Der legt fest, welche Gerichte jemand essen und damit wie viele Kalorien und Nährstoffe zu sich nehmen sollte. Sowas kann mittlerweile auch eine KI. Aber: Bei solchen KI-generierten Diätplänen sollten wir vorsichtig sein, sagt ein Forschungsteam aus der Türkei.
Die Forschenden haben fünf gängige KI-Modelle mit den Daten übergewichtiger Jugendlicher gefüttert, um Ernährungsprogramme zum Abnehmen zu bekommen. Und dabei kam Essen raus, das pro Tag deutlich weniger Kalorien enthielt, als menschliche Ernährungs-Fachleute empfehlen würden: im Schnitt hätten die Teenager dann 700 Kilokalorien zu wenig zu sich genommen. Außerdem haben die KIs viel mehr Proteine und Fette eingeplant, als offiziell für Jugendliche empfohlen wird. Das alles kann negative Folgen haben für Wachstum, Gesundheit und Essverhalten.
Die Forschenden schreiben im Fachmagazin Frontiers in Nutrition, dass die KI-Modelle sich wohl weniger an wissenschaftlich fundierten Infos orientiert haben, sondern stattdessen an beliebten und besonders bekannten Ernährungsmustern.
