Das schreibt ein Forschungsteam im Fachmagazin Science Advances. Es hat festgestellt, dass Essen in Gesellschaft einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Etwa 200 Testpersonen bekamen ein Stück Weißbrot. Wenn sie mit jemandem zusammen aßen, stieg der Blutzuckerspiegel weniger stark an und regulierte sich auch schneller wieder als alleine.
Weitere Experimente zeigten: Auch Kälte und Stress lassen sich in Gesellschaft offenbar besser ertragen - der Körper konnte seine Temperatur und auch Stressreaktionen effektiver regulieren.
Die Forschenden sagen: Soziale Beziehungen spielen also nicht nur für unsere psychische Gesundheit eine wichtige Rolle, sondern auch für die körperliche.
Trotzdem sei es natürlich auch wichtig, auf die Ernährung an sich und genug Bewegung zu achten.
