Die Energiewende braucht Solarkraft. Allerdings könnte man da wohl noch mehr rausholen.

Das schreibt ein Forschungsteam im Fachmagazin Nature Sustainability. Schuld ist die Luftverschmutzung. Zum Teil ist die natürlich, zum Teil gelangen aber auch durch Industrie, Verkehr oder auch Kohlekraftwerke winzige Teilchen in die Luft und absorbieren Sonnenlicht. Im Jahr 2023 ging laut der Studie weltweit sechs Prozent Energie verloren. Zum Vergleich: Das ist ungefähr die Menge, die Deutschland für ein Vierteljahr an Strom braucht.

Das Team hatte Satellitendaten von rund 140.000 Photovoltaikanlagen weltweit ausgewertet und zu Luftverschmutzung in den Gebieten. Vor allem in China war der Verlust vergleichsweise groß. Fast ein Drittel davon ging laut den Forschenden auf Kohlekraftwerke zurück.

Sie fordern, dass nicht nur mehr Solaranlagen gebaut werden, sondern der Ausstieg aus der Kohle-Energie schneller geschieht.