Die EU hat eine neue Liste dazu vorgelegt, welche Länder es Firmen und Privatleuten leicht machen, Steuern zu hinterziehen.
Neu in der Liste sind Vietnam und die britischen Karibikinseln Turks und Caicos. Das hat Konsequenzen für deutsche Firmen, die mit Firmen dort Geschäfte machen: Sie müssen dann eine Sondersteuer zahlen. Nicht mehr auf der Liste der Steuer-Oasen sind Fidschi, Samoa und Trinidad und Tobago. Dort wird laut der EU jetzt stärker gegen Steuerhinterziehung vorgegangen.
Die EU aktualisiert ihre Liste alle sechs Monate. Es gibt sie seit den Enthüllungen der Panama Papers, als rauskam, in welchen Dimensionen Firmen, Promis und Privatleute Steuern hinterziehen - durch Briefkastenfirmen und Firmengeflechte im Ausland.
Es gibt auch Kritik an der Liste: zum Beispiel, dass einige Länder aus politischen Gründen dort nicht mit drauf stehen.
