Hitze, Heuschnupfen, tropische Krankheiten: Der Klimawandel wirkt sich bei uns in Europa auch mehr und mehr auf die Gesundheit aus.

Das zeigt noch mal eine Studie im Fachmagazin The Lancet Public Health. Forschenden unter Leitung der Uni Heidelberg haben Klima-, Gesundheits- und Wirtschaftdaten ausgewertet. Ergebnis: Unter anderem sterben mittlerweile deutlich mehr Menschen an den Folgen von Hitze als noch in den 1990ern. In den letzten rund zehn Jahren stieg die Zahl der Todesfälle pro Jahr im Schnitt um rund 50 pro eine Million Einwohner - im Vergleich zu damals. In Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien stieg die Zahl zum Teil sogar um mehr als das Doppelte.

Der Klimawandel verlängert auch die Heuschnupfen-Saison. Außerdem verbreiten sich zunehmend tropische Stechmücken - die zum Beispiel das Dengue-Fieger übertragen können.

Positiv sehen die Forschenden, dass der Anteil von erneuerbaren Energien im europäischen Strommix stark gestiegen ist. Das Team fordert aber, dass der Wandel noch schneller wird.