Auch bei großer Hitze schweben Hummeln von Blüte zu Blüte, um Nektar zu sammen.
Dabei kann ihnen ganz schön heiß werden - nicht zuletzt durch ihren eigenen Flügelschlag. Denn die Muskeln arbeiten beim Schweben auf Hochtouren und produzieren zusätzliche Wärme. Im Magazin Proceedings of the Royal Society B schreibt jetzt ein Forschungsteam: Ihre Flügel wirken aber gleichzeitig wie ein eingebauter Ventilator.
Das Team hat beobachtet, dass die Flügel beim Schlagen einen Windtunnel erzeugen. Experimente und Computersimulationen zeigten, dass dieser Luftstrom die Hummeln herunterkühlt - ohne ihn würden die Tiere überhitzen.
