Künstliche Intelligenz muss nicht unbedingt ein Mensch entwickeln - das kann man auch der Evolution überlassen.

Genau das haben Google-Forschende gemacht. Sie haben ein Programm entwickelt, das selbst wiederum KI-Programme entwickelt, und zwar ohne weiteren menschlichen Input:

Zuerst generiert es hundert Algorithmen, indem es zufällig mathematische Operationen aneinanderreiht. Dann schaut das Programm, welche Kreation am besten eine Aufgabe lösen kann. Zum Beispiel soll die Kreation entscheiden, ob ein Bild eine Katze oder einen Lastwagen zeigt. Der Code der besten Algorithmen wird dann leicht verändert - er mutiert sozusagen. Dieser Prozess wird zigmal wiederholt. Dabei sterben die älteren Codes, die jüngeren vermehren sich weiter - eine Art Evolution im Schnelldurchlauf.

Die Forschenden wollten damit erstmal zeigen, dass so etwas überhaupt möglich ist. Langfristiges Ziel ist, ganz neue Algorithmen zu finden, auf die ein Mensch nie gekommen wäre.