Eine Sprachwissenschaftlerin schreibt im Fachmagazin PNAS Nexus, dass die Fähigkeit, schnell und kreativ mit Worten umzugehen, gezielt ausgewählt worden sein könnte. Sie geht davon aus, dass Humor und sprachliche Kreativität die Chancen auf Fortpflanzung erhöht haben könnten.
Ein möglicher Ursprung liegt demnach in frühen Formen des Wortwitzes: Schon einfache Kombinationen aus Verb und Nomen können besonders ausdrucksstark und oft auch witzig sein - sowas wie "Spaßbremse", "Halsabschneider" oder "Klatschmaul". Hirnscans deuten darauf hin, dass solche Wortbildungen stärker wirken als neutralere Varianten.
Die Forschende schlägt vor, Schlagfertigkeit stärker in Theorien zur menschlichen Evolution einzubeziehen – als Ergänzung zu bisherigen Ansätzen, die vor allem soziale Fähigkeiten betonen.
