Jeder kennt's: Nicht jedes Mal schafft es ein komplettes Sockenpaar nach der Wäsche wieder in den Schrank.

Dem Phänomen oder Rätsel wurde ein ganzer Tag gewidmet: Der "Tag der verlorenen Socke" und der ist heute (9.Mai). Wie er genau entstanden ist, ist unklar. Angeblich wurde er 1998 in England erfunden.

Die Bremer Verbraucherzentrale hat versucht das Rätsel zu lösen, ob die Waschmaschine wirklich Socken frisst. Ihre Antwort: Falls die Maschine zu voll ist, könnte es sein, dass sich Socken in der Gummidichtung zwischen Tür und Trommel verhaken und ins Innere der Maschine gezogen werden. Dort lösen sie sich mit der Zeit auf. Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass wir Socken selbst verbummeln.

Super bekannt ist der Sockentag nicht. Das könnte sich vielleicht durch einen Socken-Weltrekordversuch ändern: Eine strickbegeisterte Autorin und eine Schweizer Buchhändlerin wollen die längste Sockenleine der Welt schaffen - mit selbstgestrickten Socken, die eingeschickt oder an Sammelstellen abgegeben werden können. Bis Anfang April 2027 sollen es 36.000 Paar werden. Der aktuelle Rekord liegt bei 35.000. Nach der Aktion sollen die Socken an Obdachlose in Deutschland und der Schweiz verteilt werden.