PFAS - sogenannnte Ewigkeitschemikalien - kommen in der Beschichtung von Pfannen und Funktionsjacken vor, lassen sich aber nicht biologisch abbauen und schaden der Umwelt.

Jetzt gibt es bei dem Thema zur Abwechslung mal gute Nachrichten: Ein Team von der Harvard University hat festgestellt, dass die Konzentration von PFAS zumindest im Nordatlantik zurückgegangen ist. Das zeigen Gewebeproben von Grindwalen aus den Jahren 1986 bis 2023. Die PFAS-Werte im Wal-Gewebe erreichten 2011 einen Höchststand, seitdem sind sie aber wieder um 60 Prozent im Vergleich zu damals gesunken. Die Forschenden schreiben im Fachmagazin PNAS: Das liegt daran, dass besonders schädliche PFAS Anfang der 2000er Jahre schrittweise verboten wurden - solche Maßnahmen sind in ihren Augen also sehr wirksam.

Die Fachleute sagen aber auch: Seit dem Verbot hat die Industrie neue Ewigkeitschemikalien entwickelt, und da wurden in menschlichem Gewebe steigende Konzentrationen gefunden. Vielleicht reichern sich die neueren PFAS also eher in Organismen an Land an und weniger im offenen Meer.