Das ist ein Ergebnis des Berichts Explosivwaffen-Monitor 2025 (pdf). Der wird rausgegeben von der NGO Handicap International und Partnerorganisationen.
Laut dem Bericht sind im vergangenen Jahr mindestens 22.600 Zivilisten weltweit durch Explosivwaffen getötet worden. Das ist weniger als im Vorjahr - 2024: 28.600 Tote - vor allem wegen der Waffenruhen damals in Gaza und im Libanon.
Angriffe auf Krankenhäuser und Schulen
Massiv erhöht hat sich allerdings der Beschuss mit Drohnen: 67 Prozent aller zivilen Opfer starben dadurch - besonders in der Ukraine. Und auch Angriffe auf humanitäre Hilfe, Krankenhäuser und Einrichtungen wie Schulen haben massiv zugenommen.
Als Explosivwaffen gelten unter anderem Bomben, Raketen und Sprengfallen sowie Drohnen und Streumunition. Also Waffen, die durch Druckwelle, Splitter und Hitze zerstören, verwunden oder töten. Oft verwüsten sie große Bereiche und Reste bleiben als gefährliche Blindgänger liegen.
Mehr Zivilisten getötet
Gestiegen ist die Zahl der getöten zivilen Opfer in der Ukraine, im Jemen und in Syrien. Laut dem Bericht wurden allein in der Ukraine 45 Prozent mehr Zivilistinnen und Zivilisten getötet. Hier stieg der Einsatz von Drohnen auf Bildungseinrichtungen um 358 Prozent.
