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Stadtbewohner haben häufig winzige Metallpartikel im Hirn haben.

Ein britisches Forscherteam sagt: Das Zeug kommt vom Feinstaub aus der Luft. Sie haben knapp 40 Gehirne seziert und gescannt, von Menschen, die in Mexiko und in Großbritannien gelebt haben. Dabei fanden sie heraus, dass die Partikel wahrscheinlich aus der Umwelt stammen. Die Teilchen schaden den Hirnzellen und es gibt Hinweise darauf, dass sie Alzheimer beschleunigen können.

Magnetische Nanoteilchen wurden schon vor Jahrzehnten im menschlichen Gehirn entdeckt. Man weiß, dass sie im Hirn auf natürlichem Weg aus Eisen entstehen. 99 Prozent der gefundenen Partikel in der Studie sahen aber anders aus als die natürlichen Metallteilchen. Außerdem fanden die Forscher noch andere Metalle, die eigentlich gar nicht ins Gehirn gehören, wie Platin, Nickel und Kobalt. Das passt laut dem Forscherteam zu Abgasen aus Stromkraftwerken oder Bremsabrieb von Autos. Die Stoffe könnten beim Einatmen ins Hirn gelangen.