Im Kosmos gibt es Milliarden von Sternen und noch viel mehr Planeten - trotzdem haben wir Menschen noch keinen Hinweis auf außerirdische, intelligente Lebensformen entdeckt.

Dieser Widerspruch wird auch Fermi-Paradoxon genannt, nach dem Physiker Enrico Fermi, der sich schon vor über 60 Jahren Gedanken darüber gemacht hat. Der Planetenforscher Alan Stern hat bei einem Astronomenkongress in Utah eine neue Theorie aufgestellt, die diesen Widerspruch erklären könnte.

Die Theorie geht so: Für Leben ist Wasser nötig. Aber die meisten Exo-Planeten, bei denen schon Hinweise auf Wasser gefunden wurden, sind oberflächlich vereist. Dementsprechend müsste das Leben - wenn überhaupt - in tiefen und isolierten Ozeanen stattfinden. Und da sind die möglichen Lebensformen zwangsläufig auch von der Kommunikation mit anderen Welten abgeschnitten - und deshalb kriegen auch wir nichts von denen mit.