- danach ist Schluss
Aber ab 8.200 Meter ist wahrscheinlich auch für sie Schluss.
Das zumindest vermuten Forscher aus den USA, Großbritannien und Neuseeland. Sie schreiben im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass es in den tiefsten 25 Prozent der Weltmeere wohl keine Fische mehr gibt.
Das liegt sehr wahrscheinlich an einem besonderen Molekül. Das schützt nämlich die Proteine in den Fischen vor dem enormen Druck. Studienautor Paul Yencey erklärt dazu, offenbar gibt es eine bestimmte Menge, die ein Fisch von diesem Molekül enthalten kann - also eine natürliche Obergrenze. Ist sie ausgeschöpft, ist auch der maximale Schutz vor dem Meeresdruck erreicht. Warum das so ist, konnten die Forscher aber noch nicht erklären.
Für ihre Studie untersuchten die Forscher fünf Exemplare einer Scheibenbäuche-Art, die erst vor kurzem wieder gefangen wurden. Der Fall gilt als ein wissenschaftlicher Glücksfall. Denn von dieser Art wurde in den 60 Jahren davor kein einziges Tier nach oben gezogen.
