Inzwischen gibt es aber auch geschätzte 300.000 Tigerpythons im Everglades-Nationalpark in Florida - die Nachkommen von ausgesetzten Haustieren. Und weil die Riesenschlangen von der Maus bis zum Hirsch alles futtern, machen sie den heimischen Wildtierbeständen in den Everglades ziemlich zu schaffen.
Warme Plüschtiere als Lockvogel
Fachleute von der Uni Florida haben jetzt eine kreative Methode gegen das Problem entwickelt: Roboter-Kaninchen. Es handelt sich um Plüschtiere mit einem Motor drin, der Bewegungen und Körperwärme von echten Kaninchen nachahmt. Die Robo-Kaninchen sollen die Tigerpythons aus ihren Verstecken in eine Falle locken.
Ein Testlauf mit 40 Robo-Kaninchen hat gerade stattgefunden, im November solls erste Ergebnisse geben. Mit lebenden Kaninchen hat die Methode offenbar gut funktioniert, aus Tierschutzgründen wollen die Fachleute aber auf die Roboter umsteigen.
