Archaeopteryx konnte wohl doch fliegen, wenn auch nicht sehr gut.
Forscher aus Frankreich haben sich Röntgenbilder des Urvogels noch einmal angeschaut. Sie kommen zu dem Schluss: Ein bisschen Fliegen ging wohl, wie bei einem Fasan. Der flattert eher mal kurz hoch, um eine Hindernis zu überwinden. Die Forscher sind auch der Meinung, dass Archaeopteryx zum Beispiel von einer Insel zur nächsten fliegen konnte - mehr aber wohl nicht.
Der Dinosaurier gilt als Zwischenform zwischen Reptilien und Vögeln. Unbestritten ist, dass er Federn hatte. Forscher waren sich aber lange nicht einig, wozu Archaeopteryx die brauchte: vielleicht nur zum Wärmen oder zum Angeben. Oder aber er konnte maximal durch die Luft gleiten, aber nicht fliegen. Zumindest da sind sich die Forscher aber sicher: die Knochenstruktur lässt darauf schließen, dass Archaeopteryx tatsächlich mit den Flügeln schlug. In ihren Augen sind seine Arm- und Flügelknochen nämlich ähnlich wie bei Vögeln heute.
