Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe in Deutschland halten viele Menschen solche Ereignisse offenbar weiter für unwahrscheinlich.
Das ist zumindest das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Axa Versicherung. Sie kommt zu dem Schluss, dass etwa jeder und jede Zweite nicht an Schäden durch Hochwasser oder Starkregen in den kommenden zehn Jahren glaubt. Darunter waren auch viele Menschen, die ein Haus besitzen. Umbaumaßnahmen, um sich besser zu schützen, lehnen die meisten davon ab.
Ein Grund könnte demnach sein, dass es letztes Jahr kaum unwetterbedingte Schäden gab. In einem Präventionsreport der Versicherung heißt es, das könnte dazu führen, Risiken schnell zu verdrängen. Dabei seien nicht nur Menschen gefährdet, die nah an Flüssen oder Bächen wohnen. Die Gefahr von Starkregen, der überall zu Überschwemmungen führen kann, werde meistens unterschätzt.
