Hunde helfen ja schon lange bei der Polizeiarbeit - zum Beispiel als Drogenspürhunde oder beim Fährtenlesen.

Die britische Zeitung Guardian berichtet jetzt von einer weiteren Möglichkeit:

Täter könnten über die DNA ihrer Hunde überführt werden.

Weil viele Menschen Hunde haben, bleiben an einem Tatort auch mal Hundehaare oder -speichel zurück. Passt die DNA zum Hund eines Verdächtigen, lässt der Verdächtige sich möglicherweise so indirekt als Täter überführen. Oder man kann von der DNA zumindest auf die Rasse eines Tieres schließen und den Verdächtigenkreis eingrenzen.

Eine Forscherin am Londoner King's College hat dazu mit einem Team eine Datenbank aufgebaut, in der bestimmte DNA-Merkmale von 80 Hunderassen gespeichert sind. Dem Guardian hat sie erzählt, dass mithilfe der Datenbank schon zwei Kriminalfälle gelöst werden konnten. Nach einem Angriff auf eine Schafherde konnten zwei verdächtige Hunde entlastet werden, in einem anderen Fall ein verdächtiger Mensch.